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Effizient lernen im Fernstudium – So gestalten Sie Lernerfolge selbst

Effizient lernen im Fernstudium – So gestalten Sie Lernerfolge selbst

Effizient lernen im Fernstudium – So gestalten Sie Lernerfolge selbst

Studierende eines Fernstudienganges haben ganz besondere Ansprüche, was das Lernen des für Klausuren und Hausarbeiten benötigten Stoffes angeht. Denn schließlich erfolgt das Studium hier zum großen Teil in Eigenverantwortung und Sie müssen viel Zeitmanagement investieren, um den Lernstoff wirklich sinnvoll aufzuteilen.

Mit einigen einfachen Tipps ist es Ihnen allerdings dennoch möglich, effizienter zu lernen, mehr Stoff im Kopf zu behalten und die Zeit besser zu nutzen.
Räumliche Trennung und ein separater Workspace
Bereits beim Einrichten eines Studienraums ist Vorsicht geboten. Denn auch wenn ein Fernstudium gerade dazu einlädt, einfach auf der heimischen Couch zu lernen, ist das eher suboptimal.

Durch einen räumlich getrennten Bereich (das kann ein Arbeits- und Studienzimmer oder auch nur eine Schreibtischecke sein) schaffen Sie eine ganz klare Grenze zwischen Studium und Privatleben. Das Lernen wird Ihnen dort deutlich leichter fallen als an beliebigen Orten in Wohnung oder Haus – und die Zeit für Prokrastiantion wird minimiert. Gerade weil das Fernstudium die Grenzen verwischen kann, ist es für Sie wichtig, Ihrem Körper und Geist scharfe Signale zu senden.

Und natürlich sollte die Studienecke auch entsprechend eingerichtet sein: Bücher, Unterrichtsmaterialien und eine geordnete, ablenkungsfreie Atmosphäre sind ebenso wichtig wie angemessenes (weißes) Licht. Nehmen Sie Ihren Laptop in die Studienecke, so sind Ablenkungen tabu, in einer Unibibliothek würden Sie auch nicht im Netz surfen.

Feste Zeiten trotz freier Einteilung
Zu den Signalbotschaften für motiviertes Lernen gehört nicht nur ein Raum-, sondern auch ein Zeitplan.

Entsprechend lohnt es sich, zu Beginn der Semestereinen Zeitplan anzulegen, den Sie dann vor den Klausuren und Hausarbeiten noch einmal verfeinern. Zunächst einmal sollten Sie sich also von Semester zu Semester einen genauen Überblick über den Lehrstoff verschaffen und grobe Einteilungen treffen.

Versuchen Sie stets, schon während des Semesters die Stoffe zu erarbeiten und gehen Sie Probleme im Lernplan frontal an. Auch im Fernstudium haben Sie Ansprechpartner, die Ihnen zur Seite stehen. Diese Chance sollten Sie unbedingt nutzen.

Tages- und Wochenpläne sollten Sie vor allem zu Beginn des Studiums aufstellen. Verschaffen Sie sich auch hier zunächst einen Überblick über den Stoff und teilen Sie diesen in sinnvolle Fragmente ein. Später im Fernstudium wird sich eine Routine eingestellt haben, so dass Sie nicht mehr en detail planen müssen.

Es ist völlig normal, dass man Phasen hat, in denen man überhaupt keine Lust auf das Lernen hat. Gerade deshalb kann es hilfreich sein, sich zumindest an einen groben Zeitplan zu halten, um so die Motivation am Fernstudium auch langfristig aufrechtzuerhalten.

Über Pausen lernen – Und diese einplanen
Gerade wenn es knifflig wird, versuchen Studierende oft, unmöglich viele Inhalte in einen viel zu kurzen Zeitraum zu stecken. Dabei sind Pausen für Körper und Geist unablässig, um den Stoff verarbeiten zu können. Überarbeitung, Müdigkeit, Stress und Burnout verhindern die sinnvolle Bildung von Erinnerungen und sorgen zusätzlich dafür, dass Ihr Körper Lernen mit Stress- und Drucksituationen gleichsetzt.

Achten Sie also darauf, dass Sie Pausen bereits in Ihren Zeitplan einfließen lassen – und dass Sie auch gezielt abschalten. Nutzen Sie freie Momente ohne Furcht und Gram vor bald anstehenden Klausuren und beginnen Sie den nächsten Lernzyklus stattdessen einfach mit neuer Energie. Mit einem klaren Kopf kann man das Lernen viel motivierter und somit mit deutlich besseren Erfolgsaussichten angehen.

Visualisierung, Medialität und Wiedergabe
Im Fernstudium gestaltet sich das Lernen für Sie auch deswegen schwieriger, weil Sie viel Lernstoff konsumieren, ohne zu (re-)produzieren. Das ist für das Gedächtnis weniger förderlich, denn durch die aktive Wiedergabe schafft das Gehirn stärkere Verbindungen und bleibende Erinnerungen.

Auch wenn Sie ein Lehrbuch nur lesen sollen, lohnt es sich immer, proaktiv zu lernen. Fertigen Sie Grafiken, Merkzettel, Karteikarten oder Kurzzusammenfassungen an. Achten Sie bereits hierbei auf akademische Zitierweise, um Ihre eigenen Notizen später besser nachvollziehen zu können.

Je nach Studienbereich und eigenen Fertigkeiten lernen Sie so nicht nur effizienter, sondern schaffen sich auch eine griffige Übersicht über den Lernstoff vergangener Semester – falls Sie dann doch einmal etwas vergessen haben.

Soziales Lernen im Fernstudium
Im Präsenzstudium würden Sie vermutlich viel Zeit damit verbringen, mit Ihren Kommiliton/Innen den Stoff der Seminare und Vorlesungen zu besprechen und sich darüber auszutauschen. Das festigt nicht nur die Erinnerung an den Stoff und regt zur Meinungsbildung an, sondern hilft Ihnen auch beim Formulieren von Problemstellungen für Hausarbeiten.

Daher sollten Sie, wenn möglich, auch im Fernstudium mit Ihren Mitstudierenden oder (bei einem fachnahen Studium) mit Ihren Kollegen den Stoff diskutieren. Dies bietet Ihnen Raum zu einer gezielten Auseinandersetzung.

Und Lern- und Diskussionsgruppen können Sie auch via Skype oder im Chat bilden. Auch im Fernstudium sind Sie gemeinsam stärker. Sie werden sehen, dass Sie beim gemeinsamen Lernen mit anderen viel motivierter sind!

Die richtige Balance für ein effektives Lernen
Im Fernstudium agieren Sie nicht nur als Studierender, sondern sind gleichzeitig auch Ihre eigene Lehrkraft. Deswegen ist es besonders wichtig, dass Sie sich einen Plan anfertigen und sich selbst human behandeln. Denken Sie daran, wie viele Pausen Sie brauchen, zu welchen Tageszeiten und an welchen Orten Sie am besten lernen können.

Dann schaffen Sie auch ohne Präsenzstudium den perfekten Ort für Ihre persönlichen Studien.