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Mehr Karrieremöglichkeiten durch Aufstiegsfortbildungen

Mehr Karrieremöglichkeiten durch Aufstiegsfortbildungen

19.08.2019

Eine Aufstiegsfortbildung wird in Deutschland als eine Art Maßnahme in der beruflichen Weiterentwicklung bezeichnet. In der Regel wird bei solch einer Fortbildung auf eine abgeschlossene Berufsausbildung aufgebaut. Hat man also den passenden Beruf gefunden, möchte jedoch nicht für immer auf der gleichen Stelle sitzen bleiben, bietet sich genau solch eine Maßnahme an. Die Aufstiegsfortbildung baut zudem auf der Wahrnehmung von Aufgaben mit höherer Verantwortung auf und soll für eine bessere Vergütung qualifizieren. Ebenso ist die genannte Fortbildung auf Meisterebene im Berufsbildungsgesetzt (BBiG) geregelt.

Ablauf einer Aufstiegsfortbildung
Die Dauer einer Aufstiegsfortbildung ist deutlich länger als die der „üblichen“ Seminare oder Weiterbildungen. Die Dauer beträgt hier in der Regel 3 Jahre und endet mit einer erfolgreich abgeschlossenen Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK). Damit durch die lange Dauer der Fortbildung der Arbeitsplatz gesichert bleibt und auch das Unternehmen nicht auf einen Mitarbeiter verzichten muss, gibt es die Möglichkeit die Aufstiegsfortbildung berufsbegleitend zu durchlaufen. Dies muss jedoch mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden, der jedoch sicherlich an qualifizierten Mitarbeitern interessiert ist.
In welchem Beruf kann solche eine Aufstiegsfortbildung absolviert werden?
Vom Handwerker zum Handwerksmeister, vom Maler zum Malermeister und vom Angestellten zum Fachwirt. Die Aufstiegsfortbildungen decken fast alle Berufe ab, sodass man seine gewählte Ausbildung nach einer gewissen Zeit nicht in Frage stellen muss und die Aufstiegsmöglichkeit wahr nehmen kann. Viele Akademien bieten die Möglichkeit eine Aufstiegsfortbildung zu besuchen. Die WBS Akademie bietet zum Beispiel Aufstiegsfortbildungen mit einem IHK Abschluss an.

Wie finanziert man solch eine Fortbildung?
Gerade durch die Dauer und den sehr vielfältigen Inhalt von Aufstiegsfortbildungen führen dazu, dass die Kosten nicht gerade niedrig sind. Will man also seine Chance nutzen und seine Karriere fördern, muss man tief in die Tasche greifen. Die Kosten belaufen sich meist auf mehrerer tausend Euros. Jedoch muss man die anfallenden Fortbildungskosten nicht unbedingt alleine tragen. Die erste Möglichkeit ist, den Arbeitgeber mit ins Boot zu holen. Es gibt keine Garantie hierfür, jedoch ist das Interesse des Arbeitgebers, an qualifiziertem Personal hoch und er übernimmt einen Teil der Kosten. Die zweite Möglichkeit ist das sogenannte Aufstiegs-Bafög. Der Grundsatz der Gleichberechtigung und des Ausbildungsfördergesetzes stehen wir im Vordergrund. Jedoch sind auch hier Voraussetzungen festgelegt, welche erfüllt werden müssen, um eine Förderung zu erhalten. Die Voraussetzungen sind zum Beispiel eine Dauer der Fortbildung von mindestens 25 Stunden die Woche bei einer Vollzeitfortbildung, 18 Stunden im Monat bei einer Teilzeitfortbildung und eine gesamte Mindestdauer von insgesamt 400 Stunden. Werden die Voraussetzungen erfüllt, kann man unabhängig von Einkommen und Vermögen eine Bezuschussung erhalten. Die Förderung durch das Aufstiegs-Bafög besteht aus einem Teil Darlehen mit niedrigen Zinsen und einem Teil aus Zuschüssen, welche nicht zurück gezahlt werden müssen.

Fazit
Wer in seinem Beruf bleiben möchte und sich wohl fühlt, jedoch den Wunsch nach einer besseren Stelle und einer höheren Vergütung anstrebt, sollte sich Gedankten über eine Aufstiegsfortbildung machen. Die Vorteile, wie das berufsbegleitende Absolvieren der Fortbildung und auch die Fördermöglichkeiten, ermöglichen es fast jedem Arbeitnehmer.

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