Studium finanzieren – 5 Tipps für die Finanzierung eines Studiums


Ein durchschnittliches Studium von circa zehn Semestern kostet mehr als 40.000 Euro. Laut einer Erhebung der Studentenwerke verfügt ein Student monatlich über circa 918 Euro. Dieses kleine Einkommen reicht in der Regel nicht, um sich ein Studium optimal zu finanzieren. So sind viele Studenten auf externe Geldquellen angewiesen, die das Studieren an einer Hochschule möglich machen. Fast 90 Prozent aller Studenten erhalten deswegen eine finanzielle Unterstützung aus dem Elternhaus und können sich so voll und ganz dem Lernen und Studieren widmen. Ebenso verdient sich jeder zweite Student durch einen Nebenjob etwas Geld dazu, um laufende Kosten im Monat zu decken und anfallende Kosten im Studium zu bezahlen. Die Zahl der BaföG-Empfänger ist dagegen in den letzten Jahren auf ein Rekordtief gefallen. Gerade einmal 18 Prozent aller Studenten haben das Anrecht auf BAföG. Obwohl die allgemeinen Studiengebühren nicht mehr erhoben werden, muss jeder Student weiterhin den Semesterbeitrag pro Semester bezahlen. Auch für Langzeitstudien oder ein Zweitstudium können zusätzliche Kosten auf einen Studenten zu kommen. Somit müssen sich Studenten weiterhin mit dem Thema Studienbeiträge und der Finanzierung eines Studiums kümmern. Um sich einen guten Überblick von den Studiengebühren und Beträgen für ein Semester zu machen, lohnt es sich ein Blick ins Internet. Hier gibt es mehr Infos zu den Studiengebühren.
Damit man problemlos und finanziell unabhängig ein Studium beginnen und erfolgreich abschließen kann, sollte man sich mit den verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten für ein Studium beschäftigen. Aus diesem Grund haben wir Ihnen fünf Tipps für die Finanzierung eines Studiums zusammengestellt.

Tipp 1: Auf finanzielle Unterstützung der Eltern setzen

Studenten müssen nicht nur auf finanzielle Unterstützung durch die Eltern hoffen. Laut dem Gesetzgeber sind Eltern sogar verpflichtet die erste Ausbildung eines Kindes zu finanzieren. Hier stehen Studenten laut Gesetz bis zu 735 Euro im Monat von den Eltern zu. Die Voraussetzungen dafür sind allerdings, dass das studierende Kind nicht mehr zu Hause wohnt und die Regelstudienzeit eingehalten wird. Ebenso richtet sich der Unterhalt an das Einkommen der Eltern. Im Durchschnitt bekommen die Studenten so 541 Euro monatliche Unterstützung von den Eltern.

Tipp 2: Anspruch auf Kindergeld prüfen

Bis zum vollendeten 25. Lebensjahr haben Eltern weiterhin Anspruch auf Kindergeld. So gelingt es auch im Studium Kindergeld zu beantragen. Abhängig von der Anzahl der Geschwister erhalten Eltern so 184 bis 215 Euro im Monat an Kindergeld. Viele Eltern sind daher bereit, dass Geld direkt an das studierende Kind weiterzuleiten. So bekommen Studenten regelmäßige Beiträge, um ein Studium leichter zu finanzieren.

Tipp 3: BAföG beantragen

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) dient für die Finanzierung eines Studiums durch staatliche Unterstützung. Dabei besteht das BAföG zur Hälfte aus einem zinslosen Kredit, welches man ein paar Jahre nach einem erfolgreichen Studiumabschluss zurückzahlen muss. Die andere Hälfte ist ein staatlicher Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Rückzahlungsrate errechnet sich durch das spätere Einkommen beim Einstieg in das Berufsleben. Hier müssen mindestens 1.070 Euro Nettoeinkommen erreicht werden, ehe man mit der Rückzahlung beginnen muss. Je nach dem Einkommen der Eltern setzt sich auch die Höhe des BaföGs zusammen. Der maximale monatliche Zuschuss beträgt 735 Euro.

Tipp 4: Möglichkeiten eines Stipendiums ausloten

Mittlerweile erhalten in Deutschland circa 5 Prozent aller Studenten ein Stipendium und können dadurch das Studium leichter finanzieren. Dabei ist es nicht zwingend notwendig einen Notendurchschnitt von 1,0 und einen perfekten Lebenslauf vorzuweisen, um ein Kandidat für ein Stipendium zu sein. Ehrenamtliches Engagement und ein ansprechendes Anschreiben können ausreichen, um bei einer Stiftung ein Stipendium zu erhalten.

Tipp 5: Den geeigneten Nebenjob finden

Nicht alle Nebenjobs sind gleichermaßen für einen Studenten geeignet. Denn ein Nebenjob sollte sich gut mit dem Studium vereinbaren lassen. Die Zeiten zum Lernen sind immer noch am wichtigsten, so dass viele Studenten sich einen Nebenjob in einer Bar oder einem Restaurant suchen. Hier lässt sich neben dem Gehalt auch noch ein Plus durch ein Trinkgeld erwirtschaften.

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