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Zulassungsverfahren im MBA

Zulassungsverfahren im MBA

Zulassungsverfahren im MBA

Wer ein MBA Studium aufnehmen möchte, sollte sich entsprechend vorbereiten. Einige Hochschulen und Unis, zumindest diejenigen, die einen numerus clausus innehaben, gehen stark darin über, ihre Bewerberinnen und Bewerber im Vorfeld ausgiebig zu testen. Dies kann schriftlich und/oder mündlich oder rechnerisch über Assessment Centers erfolgen. Entsprechende Einstufungstests und Zulassungsverfahren haben sich dadurch etabliert:

GMAT
GMAT steht für „Graduate Management Admission Test“ und wird vor allem gerne bei Unis in den USA vorausgesetzt. Die Einstufung der Teilnehmenden erfolgt über ein Punktesystem, wobei Punkte von 200 bis 800 möglich sind. Einen Score von 800 haben nur wenige Kandidaten, häufig bewegen sich die Durchschnitts-Scores bei 500 bis 550 Punkten. Unis wie Yale oder Stanford setzen einen hohen Score voraus, nicht zuletzt aufgrund des Rufs, den diese Spitzen-Unis verfolgen. Die Prüflinge werden mit verschiedenen Aufgaben konfrontiert, z.B. Interpretation, Kombination und Auswertung von Zahlen, Tabellen, Rechenaufgaben und Grafiken. Am Ende werden die erzielten Punkte in das Punktesystem eingetragen und die „Endpunktezahl“ berechnet. Wer hier versagt hat weniger gute Karten aufgenommen zu werden. Zudem gibt es den sog. „ETS-Test“ (Educational Training Service), der auf einem Screen Frage für Frage stellt und dabei den Schwierigkeitsgrad abwechselt. Dieser lässt sich alle 16 Tage bei Misserfolg erneut durchführen, jedoch nur max. 5x pro Jahr.

Hochschulen, die GMAT voraussetzen, sind häufig besonders stolz auf dieses Verfahren, schließlich wird dem Bewerber im Vorfeld klargemacht – wir setzen auf die Guten bzw. Besten. Schade hierbei ist es natürlich, dass man am Tag des Tests wirklich absolut fit sein muss, um bestehen zu können.

Der GMAT-Test ist nicht kostenlos und es gibt mehrere Angebote von Prüfungsfragen sowie zur –vorbereitung.

TOEFL
Der „Test of English as a Foreign Language“ wird bei Hochschulen/Unis vorausgesetzt, bei denen Englisch als Studiensprache vorherrschend ist. Wer nur über Anfänger-Englischkenntnisse verfügt, sollte von einem englischsprachigen Studium absehen. Schließlich werden im Unterricht komplexe Sachverhalte durchgenommen, die höhere Englischkenntnisse zwingend voraussetzen. Die höchste Punktezahl beim TOEFL sind 120. Im Test werden Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben abgefragt. Der Test erfolgt über das Internet und kann beliebig wiederholt werden, um sich beispielsweise zu verbessern. Hochschulen in Deutschland setzen häufig einen TOEFL-Punktestand von 80 voraus.

IELTS
Der IELTS-Test ist eine Alternative zum TOEFL und wird von der University of Cambridge, zusammen mit dem British Council geprüft und ausgegeben. Gegenstand des Tests sind Hören, Sprechen, Schreiben und Lesen, wobei dieser an einem Teststandort abgelegt wird. Deutsche Hochschulen setzen häufig min. 6.0 von 9.0 Punkten für die Aufnahme eines englischsprachigen Studiums voraus.

Erststudium
Im MBA wird häufig ein abgeschlossenes Erststudium mit min. 180 ECTS vorausgesetzt. Alles darüber hinaus, z.B. 120 ECTS, sind von Vorteil und u.U. und je nach Angebot der Hochschule bzw. Universität, lässt sich durch diesen „Überschuss“ das Studium verkürzen. Fast MBAs, die mit 60 ECTS abschließen, sind ebenso möglich. Hier wird häufig eine gewisse Berufserfahrung oder Erfahrung in einer Führungsposition vorausgesetzt.

Lebenslauf
Ein Lebenslauf gehört zwingend zum Bewerbungsverfahren dazu und sollte perfekt ausgearbeitet sein. Lücken sind zu vermeiden und im Idealfall zeigen sich abgeschlossene Schulausbildungen, Studium, Praktika und sonstige wichtige Themen. Sofern eine Universität ein Motivationsschreiben verlangt, ist dieses entsprechend auszuarbeiten. Im Internet existieren dazu vielerlei Beispiele.

Assessment Center/telefonisches Gespräch
Vor allem Fernhochschulen prüfen gerne im Vorfeld die Motivation und ggf. die Studierfähigkeit der Bewerber. Dies erfolgt entweder über ein Assessment Center, in welchem persönliche und fachliche Fragen gestellt werden (gerne auch in Englisch!), oder über ein telefonisches Gespräch mit einem Tutor oder Professor. Diese wollen im Grunde die Motivation für ein MBA Fernstudium in Erfahrung bringen. Wer argumentiert „Ich habe halt nichts Besseres zu tun“, hat weniger gute Karten. Gefragt sind Wille, Karriereoptionen und Eigeninitiative.


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