Erfolgreich durchs Fernstudium


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Wer sich für ein Fernstudium entscheidet muss früher oder später feststellen, dass viele Tücken auftreten, die vorher nicht bedacht wurden. Auf den ersten Blick wirkt ein Fernstudium oft attraktiver als ein gewöhnliches Präsenzstudium. Da keine Zeit für die Lehrveranstaltungen benötigt wird, sondern sich lediglich der Lernstoff für die zu absolvierenden Prüfungen angeeignet werden muss, sind Fernstudiengänge nicht nur aufgrund der eingesparten Fahrzeit oft eine weniger zeitintensive Alternative. Abgesehen davon können die Lernzeiten intensiver genutzt werden. Viele Studierende können außerdem zuhause, in einer ruhigen Arbeitsatmosphäre besser lernen, als in Vorlesungen oder Bibliotheken. Daher kann das Fernstudium oft in kürzerer Zeit erfolgreicher abgeschlossen werden, als das Präsenzstudium.

Die optimale Organisation

Was im Fernstudium noch wichtiger ist, als im Präsenzstudium, ist die Ordnung. Da über die Gesamtstudienzeit eine Vielzahl an Unterlagen zusammenkommt, die je nach Studiengang und Institut entweder als PDF oder in gedruckter Form vorliegen, ist es besonders wichtig, sich gut zu organisieren. Digital ist es oft einfacher, eine gewissen Ordnung zu halten. Allerdings fällt es oftmals leichter, von Gedrucktem zu lernen, da direkt auf dem Skript Markierungen und Notizen gemacht werden können. Inzwischen gibt es dafür auch Computerprogramme und Apps. Es ist jedoch wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Informationen aus handschriftlichen Notizen sich eher einprägen, als Getipptes. Daher ist es empfehlenswert, digitale Skripte auszudrucken, um besser damit arbeiten zu können. Das muss heute nicht mehr teuer sein. Mit professioneller Farbe kann am eigenen Drucker zuverlässiges Arbeitsmaterial ausgedruckt werden.

Was beim Fernstudium beachtet werden muss

  • Finanzieller Aufwand: Neben den oft hohen Studiengebühren an Fernuniversitäten kommen für Arbeitsmaterial und Fahrten zu Prüfungen sogar noch weitere Kosten hinzu. Berufsbegleitend lässt sich ein Großteil der anfallenden Ausgaben allerdings steuerlich absetzen.
  • Zeiteinteilung: Die Zeit, die in die einzelnen Lektionen investiert werden muss, sollte nicht unterschätzt werden. Um eine gute Prüfungsvorbereitung gewährleisten zu können, ist es wichtig, stets in der Materie zu bleiben und den Lernstoff gleichmäßig über die Vorbereitungszeit einzuteilen.
  • Belastung nicht unterschätzen: Wer sich neben der Familie oder berufsbegleitend für ein Fernstudium entscheidet, muss mit einer hohen Belastung rechnen. Denn neben dem zeitlichen Aufwand, der wöchentlich für die Lektionen anfällt, wird auch die Konzentration stark gefordert. Wer aber selbst in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahren und gut lernen kann, wird im Fernstudium gut aufgehoben sein.
  • Selbstbeherrschung: Da im Fernstudium nur die Prüfungen zählen, kann die Endnote nicht von der Veranstaltungsbeteiligung oder von zusätzlichen Arbeiten beeinflusst werden. Außerdem stehen keine Professoren zur Motivation oder für persönliche Feedbacks zur Verfügung, weshalb es leicht passieren kann, dass der Lernstoff für ein paar Wochen unbeachtet liegen gelassen wird. Um dagegen zu wirken, ist es wichtig, sich selbst gut zu beherrschen, um auch ohne die Anwesenheit eines Professors stets im Thema zu bleiben. Hierbei hilft ein vorher erstellter Lernplan, an dem die einzelnen Lernschritte einfach abgehakt werden können.
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